Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung
Institute for Continuing Education
IWW

Häufig gestellte Fragen

Wissenschaftliche Weiterbildung > HEAT > Fragen und Antworten

​​​ihre fragen - unsere antworten

Um Ihren Wissensdurst bezüglich der Themen rundum

  • Studium​, Studienaufbau, Studieninhalte,
  • Studiengebühren, Semesterbeitrag, Finanzierung,
  • Studienbewerbung und Erprobungsphase sowie
  • Studienorganisation

zu stillen, finden Sie im Folgenden Antworten zu häufig gestellten Fragen.

​​

​1. Studium, Studienaufbau, Studieninhalte​

1.1 Was ist HEAT für ein Studienformat und ab wann kann ich Teil davon werden?

HEAT "Haus-, Energie- und Anlagentechnik" ist ein berufsbegleitender Bachelorstudiengang der Hochschule Düsseldorf, der im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ entwickelt wird (Weitere Infor​m​ationen zum Projekt​).

Er bietet berufstätigen Facharbeiter/innen, Meister/innen und Unternehmer/innen innerhalb von acht Semestern die Chance zur akademischen Weiterqualifizierung durch Erhalt des Abschlusses Bachelor of Engineering bieten. 

Neben Erhalt des Bachelorgrads erwerben Teilnehmende die notwendigen Qualifikationen für einen Meisterabschluss im Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk (Integration von Inhalten der Meistervorbereitung Teil II und III)​. Um zudem eine optimale Vereinbarung zwischen Beruf und akademischer Bildung zu gewährleisten, werden neben Präsenzphasen auch Fernstudienanteile (E-Learning, virtuelle Übungsbetriebe) angeboten.

+
1.2 Wie hoch sind die Kosten?

Findet der Einstieg außerhalb der Erprobungsphase, beispielsweise zum Wintersemester 2018/2019 statt, so belaufen sich die Kosten pro Monat auf voraussichtlich 400€.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite Kosten.

1.3 Welche Inhalte sind im Studium geplant?​​

​Innerhalb des HEAT-Studiengangs​ werden Inhalte aus den angesiedelten Fachbereichen der Hochschule Düsseldorf (Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Elektro- und Informationstechnik, Wirtschaftswissenschaften und Architektur) mit Spezialthemen des SHK-Bereichs verknüpft, so dass technische, betriebswirtschaftliche und juristische Kompetenzbereiche gestärkt werden. Exemplarisch sind demnach den jeweiligen Kompetenzbereichen die folgenden Lerninhalte zugeordnet:  

Technische Inhalte  ​

  • Energietechniken von zentralen und dezentralen Energiesystemen 
  • Energieversorgung von Wohngebäuden, Nicht-Wohngebäuden und Sonderbauten​ 
  • Anforderungen an Hygiene und Gesundheitsschutz bei Planung, Bau und Betrieb von Anlagen u. a. bei Trinkwasser und Raumluft
  • Technologien der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik 
  • Techniken zum Smart Metering und Smart Grid 
  • Anforderungen an das barrierefreie Bauen 
  • Sicherheitstechnische Anforderungen an Planung, Bau und Betrieb von Trinkwasser- und Gasanlagen 
  • Sicherheits- und Instandhaltungstechnik
Betriebswirtschaftliche Inhalte 
  • Unternehmensgründung und -führung (insbesondere in Bezug auf mittelständische Unternehmen) 
  • Betriebsorganisation/Kalkulation/Wirtschaftlichkeitsberechnungen
  • Auftragsabwicklung
Juristische Inhalte 
  • Verordnungen 
  • Wirtschaftsrecht
  • Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistung (VOB)
  • Relevante Normen und Richtlinien 

 

+
1.4 Welchen Abschluss erhalte ich nach Beendigung des Studiums?

Absolvent/innen des HEAT-Studiengangs erhalten den Abschluss zum Bachelor of Engineering. Neben dem Erwerb des Bachelorgrads wird Teilnehmenden der Zugang zum Meisterabschluss im Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk ermöglicht, indem die Vorbereitung zur Meisterprüfung Teil II und III integriert wird.

+
1.5 Wie soll die Meisterprüfung in das Studium integriert werden und warum?

Das Ziel des HEAT-Studiums liegt darin, Berufstätigen eine akademische Weiterqualifizierung zu bieten, die sie dazu befähigt

  • die Herausforderungen aus der Energiewende zu bewältigen,
  • ein KMU (kleines oder mittleres Unternehmen) zu gründen und zu leiten, 
  • die notwendigen Qualifikationen für eine Gas- und Wasserkonzession zu erwerben sowie
  • Anlagen der Gebäudetechnik unter dem Gesichtspunkt der Innenraumhygiene zu bewerten.
Gemäß dieser Zielsetzung werden die akademischen Fähigkeiten durch praxisorientierte Inhalte zur Meistervorbereitung ergänzt. 

Vorbereitende Inhalte zur Meisterprüfung Teil II und III im Studium sollen die Studierenden ihrem Ziel der Erlangung des Meistertitels einen Schritt näherbringen. So kann nicht nur der Marktwert der Absolvent/innen gesteigert, sondern auch den Anforderungen des Handwerks entsprochen werden. Aus diesem Grund findet eine Zusammenarbeit mit dem Fachverband SHK NRW bezüglich des meistervorbereitenden Knowhows statt.

 

+
1.6 Wie lange dauert das Studium und wie wird es aufgebaut?

Der berufsbegleitende HEAT-Studiengang setzt sich aus acht Semestern zusammen. Um das Zeitbudget der Studierenden bestmöglich in ihrem Interesse aufzuteilen, steht die Vereinbarkeit von Studium und Beruf im Vordergrund. Diese wird durch eine Schwerpunktsetzung auf Fernlehrgangs- und E-Learning-Anteile ermöglicht. 

Demgemäß wird HEAT unter Beachtung eines flexiblen Studienzeitkonzepts so aufgebaut, dass es innerhalb der acht Semester neben Grundlagenkenntnissen auch spezielle SHK-Inhalte vermittelt werden (weitere Infos zu Studieninhalten unter 1.2 Welche Inhalte sind im Studium geplant?). Das heißt, dass Themenblöcke mit meistervorbereitenden Inhalten und konkreten Inhalten für die Meisterprüfung Teil II und III behandelt werden, um diese anschließend auf die Meisterausbildung anrechnen zu lassen.

+
1.7 Wie stehen die Chancen für zukünftige HEAT-Absolvent/innen auf dem Arbeitsmarkt? 

Laut einer aktuellen Studie des Forschungsschwerpunkts Kommunikationsforschung (FSP KF) der Hochschule Düsseldorf gibt es einen hohen Bedarf an akademisch qualifizierten Fachkräften, da sich das Tätigkeitsfeld der Installateur- und Heizungsbauer-Meister/innen in jüngster Zeit durch die Energiewende und die voranschreitende Technologisierung stark verändert hat.

Da die Handwerksbetriebe allerdings in der Meisterausbildung in ihrer jetzigen Form – aufgrund des Wegfalls der Gesellenjahre – Verbesserungsbedarf sehen, bietet insbesondere das HEAT-Studiengangskonzept das Potential, dem bestätigten Bedarf abzuhelfen.

Demnach bestehen für fachkundige Personen mit einem Bachelorabschluss und einem möglichen Meistertitel nicht nur bessere Arbeitsmarktchancen, sondern auch bessere Verdienstmöglichkeiten (Weitere Informationen zur Studie).​

+​​


​2. ​Studiengebühren, Semesterbeitrag, Finanzierung​

2.1 Werden Studiengebühren erhoben? Wenn ja, wie hoch sind diese?

Während der Förderung entrichten die Teilnehmenden keinerlei Kosten. Nach der Förderung hingegen werden Kosten anfallen, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden können.

Durch die Erhebung von Studiengebühren kann ein höchstmöglicher Qualitätsstandard gewährt werden. Zudem sind in diesen Gebühren alle Leistungen enthalten, die das Studium betreffen (Studienmaterialien, Prüfungen etc.).

+
2.2 Welche weiteren Kosten kommen neben den Studiengebühren auf mich zu?

Zusätzlich zu den Studiengebühren fallen lediglich etwaige Kosten während der Präsenzphasen für die Fahrt mit eigenen Verkehrsmitteln, Übernachtung und Verpflegung an.

+
2.3 Welche Möglichkeiten gibt es, das Studium zu finanzieren?

Da der HEAT-Studiengang berufsbegleitend zu absolvieren ist, bleiben Sie durch Ihre Arbeitsstelle finanziell abgesichert. Außerdem sind viele Unternehmen offen für eine teilweise oder vollständige Kostenübernahme für die Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden.

Studiengebühren und Nebenkosten können bei Ihrer Einkommenserklärung als Werbungskosten oder Steuerausgaben steuerlich geltend gemacht werden. Zu diesen Nebenkosten zählen beispielsweise zusätzliche Fachliteratur, Kosten für Fahrt, Übernachtung und Verpflegung während der Präsenzphasen sowie Internetgebühren etc.

+

 

3. Studienbewerbung und Erprobungsphase

3.1 Wann kann ich mich für das HEAT-Studium bewerben?

Das Anmeldeformular für die Erprobungsphase im Sommersemester 2018 wurde nun für Sie bereitgestellt. Sie finden das Anmeldeformular auch unter dem Reiter "Voraussetzungen & Bewerbung"

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne unter der E-Mail info.heat@hs-duesseldorf.de zur Verfügung.

+
3.2 Welche Eingangsvoraussetzungen müssen erfüllt werden?​​
​​​​Für den Zugang zu den Erprobungskursen ab dem Wintersemester 2017/2018 benötigen Bewerber/innen eine Hochschulzugangsberechtigung (HZB).

Zum Beispiel

  • die Allgemeine Hochschulreife (Abitur),
  • die Fachhochschulreife (schulischer oder praktischer Teil) oder
  • eine Hochschulzugangsberechtigung, die über andere Wege erworben wurde.

Weitere Informationen zur HZB finden Sie hier​.

Darüber hinaus müssen Kursteilnehmende über

  • eine fachspezifische Ausbildung in einschlägigen Berufsgruppen oder
  • eine fachfremde Ausbildung mit mindestens einjähriger Vollzeittätigkeit im Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk verfügen.

​​​

+
3.3 Wie viele Teilnehmende werden pro Kurs aufgenommen?

Für die Erprobungskurse werden 15-20 Teilnehmende angenommen. Die zeitliche Reihenfolge des Bewerbungseingangs entscheidet hierbei u.a. über die Platzvergabe.

Für den Zeitraum nach der Erprobung sind perspektivisch rd. 30 Teilnehmende angesetzt.​

+

 

4. Studienorganisation​

4.1 Wie bekomme ich Job und Studium unter einen Hut?

Das HEAT-Studium ist speziell darauf ausgelegt die besonderen Bedürfnisse und Lebensumstände seiner Zielgruppe zu berücksichtigen.

Um beispielsweise für Berufstätige und Personen mit Familienpflichten die Vereinbarkeit mit dem Studium zu gewährleisten, werden die Präsenzphasen gering gehalten und mit Fernstudienanteilen verzahnt. Das bedeutet, dass durch E-Learning-Angebote und virtuelle Übungsbetriebe eine möglichst angenehme Lernatmosphäre geschaffen wird.

+
4.2 Was sind ECTS-Punkte?

Im europäischen Hochschulraum werden Leistungspunkte (Credit Points) als ECTS-Punkte (European Credit Transfer and Accumulation System) vergeben. Diese erleichtern eine internationale Anerkennung von Studienleistungen.


Für jede erbrachte Leistung erhalten Studierende nicht nur Noten, sondern auch besagte Leistungspunkte. Sie dienen u. a. dazu, den Workload einer Vorlesung einzuschätzen. So entspricht ein Leistungspunkt einem studentischen Arbeitsaufwand von ca. 30 Stunden (Vorlesungszeit zzgl. Vor- und Nachbereitung bzw. Klausurvorbereitung).​

+​​
4.3 Wo finden die Veranstaltungen statt?

Alle Veranstaltungen finden in den Räumlichkeiten der Hochschule Düsseldorf auf dem Campus Derendorf statt. Für die Veranstaltung Betriebliche IT wird entsprechend auch ein PC-Raum zur Verfügung gestellt.

+

​