Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences
Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung
Institute for Continuing Education
IWW

Das Projekt

​Was ist HEAT?

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt HEAT (Haus-, Energie- und Anlagentechnik) an der Hochschule Düsseldorf beschäftigt sich mit der Entwicklung eines berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs für den Bereich der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK).

Denn seit einigen Jahren sind auf dem SHK-Gebiet zweierlei Entwicklungen zu beobachten:

  • die steigende Komplexität in Bezug auf die Energiewende und Hygieneanforderungen sowie
  • der wachsende Bedarf an hochqualifiziertem Know-how im Handwerk für Sanitär, Heizung und Klima.

Genau an dieser Stelle setzt der SHK-Studiengang HEAT an und schafft eine adäquate Verbindung zwischen diesen Entwicklungen.


 

Was ist der Projekthintergrund?

Im Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Hochschulen, die Weiterbildungsangebote im Sinne des lebenslangen Lernens für Berufstätige entwickeln.

Die Hochschule Düsseldorf konzipiert im Rahmen dieses Förderprojekts den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Haus-, Energie- und Anlagentechnik. Dieser bietet berufstätigen Facharbeiter/innen, Meister/innen und Unternehmer/innen die Chance zur akademischen Weiterqualifizierung. Hierdurch soll das Handwerk – in erster Linie der Bereich Sanitär, Heizung und Klima – gestärkt werden.


 

Logo des Bund-Länder-Wettbewerbs "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen" Logo des BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung 


 

Der innovative Studiengang dient der akademischen Weiterqualifizierung Berufstätiger und geht auf die speziellen Erfordernisse des Arbeitsmarktes ein (Stärkung des Handwerks, Förderung des MINT-Bereichs, Herausbildung von Spezialwissen, Trends im Arbeitsumfeld). HEAT schafft eine Brücke zwischen wissenschaftlichen Inhalten aus technischen, juristischen sowie betriebswirtschaftlichen Bereichen und praxisnahen Qualifikationen aus der Meistervorbereitung.

 

Logo des Fachverbands für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) 


Was ist das Projektziel?

Ziel des Projekts ist es, einen innovativen, berufsbegleitenden Studiengang zu entwickeln und zu erproben, der eine perfekte Schnittstelle zwischen der Praxis und Theorie herstellt. Der Studiengang wird am Fach- und Führungskräftebedarf der Energie- und SHK-Branchen ausgerichtet und berücksichtigt die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung.

Zusammengefasst sind mit dem Projekt die folgenden Ziele verbunden:

  • Kombination eines berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs (B. Eng.) mit Integration der Teile II und III der Meisterfortbildung im Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk
  • Stärkung des Handwerks im Bereich Haus-, Energie- und Anlagentechnik,
  • Schaffung eines interdisziplinären Studiengangs mit exzellenten Berufschancen,
  • Beitrag zur Bewältigung der Energiewende,
  • Beitrag zur akademischen Förderung im MINT-Bereich,
  • Förderung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung.

 

Wie wird das Projekt umgesetzt?

Die immer weiter steigenden Anforderungen an die SHK Branche erfordern ein hohes Maß an Fachkenntnissen, die dieser Studiengang vermitteln soll. Während der Projektlaufzeit werden das Grundgerüst (Entwicklung der Studiengangsfächer, Produktion von virtuellen und multimediale Kursmaterialen) und die Rahmenbedingen (z.B. Eingangsvoraussetzungen) entwickelt. Erst nach Projektende (07/2020) wird der Bachelor-Studiengang als solcher angeboten. Während der Projektlaufzeit findet eine Erprobungsphase statt, in der die Inhalte und Lehr-/Lernkonzepte getestet und evaluiert werden. Die Kurse in der Erprobungsphase bilden Teile des späteren Studienganges.

 

Was sind die Projektaufgaben?

Die Erproungsphase erfordert ein forschungsnahes Arbeiten.
Nachdem die Analyse und Entwicklung eines strukturierten Studienkonzepts abgeschlossen ist, gilt es nun, die zum Teil schon erstellten Lehr- und Lerninhalte im Rahmen einer Erprobungsphase zu testen.
Sukzessive werden für die kommenden Lehrmodule weitere passgenaue Studienmaterialien entwickelt, produziert und bereitgestellt.

Hierbei geht es um die Entwicklung neuer und die Adaption vorhandener innovativer technischer Lehr- und Lernumgebungen (E-Learning, virtuelle Labore) sowie um den Test dieser digitalen Umgebungen. Dazu werden u. a. freie Lern- und Lehrmaterialien – sogenannte Open Educational Resources – genutzt.

 

Neben der Entwicklung der Studiengangsinhalte werden die didaktischen Konzepte in den jeweiligen Erprobungskursen evaluiert.

Weitere Informationen zur Projektergebnisse sind Sie unter der Veröffentlichungen.


 


 

​ Kooperationspartner


 

​PROJEKTHINTERGRUND

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